|
|
1)
Das chemische Element wird gleichgesetzt mit seiner
Ordnungszahl. 3)Das allgemein
im Aufbau des Periodensystems enthaltene Zahlenverhältnis
des pythagoräischen Lehrsatzes, durch den der rechte
Winkel arithmetisch oder algebraisch definiert werden
kann, bestimmt besonders auch das Verhältnis der
Edelmetalle. |
|
Der
rechte Winkel befindet sich |
Zunächst einmal
die Verzweigungsstrukturen der Improximation weisen nun
Ähnlichkeiten
mit kosmologischen Sachverhalten auf, die sie deshalb auch
bezeichnen
können. "57 an der Zahl findst du gerechnet überall",
so lautet
ein Merkspruch der deutschen Alchimie, und der bezieht
sich deutlich auf
das Improximat von 8 [ improx(8) = { 15, 16,
18 } ] , das in der Dreiecks-
form mit einem Zentrum vielen
alchimistischen Darstellungen von Drei-
einigkeit, etwa in der
"Sylva Philosophorum" (WALD der Philosophen)
des Cornelius
Petraeus, zu Grunde liegt, am Ursprung aber nichts anderes
meint
als die Dreieinigkeit von Raum und Zeit.
Nach chemischen
Elementen oder Stoffen gedeutet besteht das Improximat
von 8
O Sauerstoff indessen etwa aus 15 P Phosphor, 16 S Schwefel und
18 HCl Salzsäure, was etwa so dargestellt werden kann :

Werden im Flux
der Improximate von 7 die Linien über 10 und 12 jeweils
stammartig bis zum Mittelglied des zweiten Improximats verfolgt,
dann
ergibt sich für den Stamm (Truncus) einerseits 47
Silber und andererseits
79 Gold :
|
|
Über das
erstaunliche Ergebnis silberner und goldener Baumstämme hinaus
sind 47 und 79 aber auch Primzahlen, die größer sind
als 10 und 12 und so
die Suche nach der im Rahmen der Theorie
definierten Extrema anregen.
Mit Ultima und Extrema ist
nun die ebenfalls im Rahmen der Theorie
definierte, besonders
wichtige Nucleusfunktion an die Hand gegeben, die
sich durch
die sechsgliedrige Recursion des Sternensiegels mit dem Wert
585 und die eingliedrige Recursion mit dem Wert 134 auszeichnet.
Die
Mechanik der Recursion 585 werde zunächst in Sternform
verdeutlicht :
|
In ihrer
Darstellung als sechspeichiges Rad hat die Recursion 585 die
Felgenpunktsumme 340, die Nabenpunktsumme 50, die Speichenmittel-
punktsumme 195 sowie die Dreipunktsummen der Speichen von
96
(HgS Zinnober oder C6H12O6 Zucker), 84 (dreifach 28 NaCl Salz),
79 (Au Gold), doppelt 110 (vielfach 10 H2O Wasser) und 106 ( zweimal
53 I Iod).
Die gewählte rechtsläufige Darstellung
folgt jedoch nicht notwendig aus der
Natur der Recursion, sie
könnte durch eine linksläufige ersetzt werden, und
die Anordnung des Extremaringes außen sowie des Ultimaringes
innen liegt
zwar am nächsten, ist aber ebenfalls nicht
zwangsläufig. Unter der Voraus-
setzung, dass die Ausgangszahl
von Ultima und Extrema jeweils die Mitte
der Darstellung einnehmen
soll, gibt es daher genau vier Varianten eines
Recursionsrades,
für 585 also die folgenden :
|
Die Symbolik
der vier Räder kann hier nicht verfolgt werden.
Zur
Recursion 585 gehören aber auch die hineinführenden Zahlen
33 mit
dem Speichenwert 105 und 25 mit dem Speichenwert 93.
So ergeben sich
die Werte 228 und 690 für die flächenhaft
dargestellte Recursion 195 bzw.
585 mit den einbeschriebenen
Mitten 33 und 105 sowie die Werte 220 und
678 mit den einbeschriebenen
Mitten 25 und 93. Als achtgliedrige Gesamt-
werte ergeben sich
mit 253 eine Dreieckszahl und mit 783 das Siebenund-
zwanzigfache
von 29 Kupfer oder Venus. Die kupferne Zahl beherrscht
aber
auch das Innere des Sternensiegels :
340 = 195
+ 145,
50 =195 - 145,
145 = 5*29 .
Das sechszackige
Siegel Salomos und der achtstrahlige Venusstern des
alten Orients
haben damit gemeinschaftlich ihren Ursprung in der Recursion
der Nucleusfunktion. Daneben steckt in 145 auch das siebenstrahlige,
himbeerrote Cobaltvitriol CoSO4 * 7H2O, und die weitere Analyse
der
Zahl 585 lehrt, dass in ihr der immer mit angeblicher Goldmacherei
in
Verbindung gebrachte Stein der Weisen enthalten ist. 585
lässt sich auf
zweifache Weise, aber auch nur auf zweifache
Weise, in die Summe zweier
Quadratzahlen zerlegen :
585 = 144
+ 441 = 12^2 + 21^2 = 3^2 * (4^2 + 7^2)
585 = 576 + 9 = 24^2
+ 3^2 = 3^2 * (8^2 + 1^2) .
In beiden Zerlegungen
ist der "grüne Wasserstein der Weisen", wie der
Lapis Philosophorum in der deutschen Alchimie auch genannt wird,das
grüne Eisenvitriol 144 FeSO4 * 7H2O enthalten, einmal einfach
und in 576
vervierfacht. Zunächst einmal erklärt die
geometrische Deutung des Steins
144 als des Quadrats mit der
Seite 12, warum er lapis triunus, der dreieinige
Stein, heisst
: Das Verhältnis von Fläche und Umfang dieses Quadrats
ist
144:48 oder 3:1. Weiterhin klärt die geometrische Projektion
des Steins 144
oder des Quadrats 144 auf das Vierfache den scheinbaren
Widerspruch in
der alchimistischen Tradition auf, die den Stein
auch das "rote Pulver der
Projektion" nennt. Der Umfang
des vierfachen Steinquadrats 576 ist 96 und
damit 96 HgS, der
rote Zinnober. Das Nebeneinander des einen und des
vierfachen
Steins hat eine auffällige Parallele in den beiden jüdischen
Überlieferungen von dem einen Stein oder den vier Steinen,
auf die Jakob
sein Haupt bettete, bevor er im Traum die Himmelsleiter
sah.
Der letzte Zweifel an der alchimistischen Identifikation
des dreieinigen
grünen Wassersteins 144 FeSO4*5H2O mit
dem Quadrat 144, und zwar über
einen Kreislauf, wird ausgeräumt
durch den berühmten, das Vitriol als
Akrostichon in einer
Kreislaufschrift enthaltenden Merkspruch " VISITA
INTERIORA
TERRAE RECTIFICANDO INVENIES OCCULTUM LAPIDEM ", wenn
er
nur richtig übersetzt wird durch "Untersuche das Innere
der Erde, durch
Rechtecksbildung wirst du den verborgenen Stein
finden". Dieser Satz ist
sozusagen lapidar.
Wieso
die Recursion 585 über die aus ihr gezogenen alchimistischen
Symbole des nach oben gerichteten Dreiecks für Feuer und des
nach unten
gerichteten Dreiecks für Wasser die Vereinigung
von Feuer und Wasser
darstellt, wird deutlich durch die Zusammenfassung
der je übernächsten
Speichenwerte zu zwei Dreiecken.
Wo auch begonnen wird, immer hat ein
Dreieck den Wert 300 und
das andere den Wert 285, und damit besteht das
eine aus dreissigfach
10 H2O Wasser, und das andere aus fünffach 57, dem
Raumzeitfeuer,
welche Symbolik hier nicht verfolgt werden kann. Der Stern
aus
Feuer und Wasser stellt sich zum Beispiel so dar :

Die Einzelwerte
96, 79 und 110 stellen übrigens auch die drei Feuer des
Opferplatzes der vedischen Inder dar.
Natürlich muss
nicht erst die goldene Speiche aufaddiert werden, um in der
Recursion 585 Gold zu finden. Bereits die Felge 340 enthält
ausser zweimal
47 Silber auch einmal 79 Gold, und der Speichenmittenring
enthält mit 26
Eisen oder Alkohol, und die Nabe besteht
aus 50 Zinn. Andererseits wird
die Recursion 585 nicht nur über
den Umfang 96 des Quadrats 576 oder
die Speiche 96 mit der Ultima
13 von der 13 und damit von Hermes oder
Mercurius beherrscht,
dessen Metall, 80 Quecksilber mit der Ultima 13 sich
aus den
gegenüberliegenden Quadrupeln {36,30,7,7} und {26,42,5,7} zu
jeweils "quatre-vingt(s)" aufaddieren lässt. 585
ist 45 mal 13. Die
Bezüge von 585 über die 13
zu den Forschungsergebnissen von Heinz
Klingenberg und besonders
zu den Goldhörnern von Gallehus können hier
nicht
verfolgt werden.
Die kosmologische Ansatz der Alchimie,
die mercurialische Philosophie,
beginnt mit der raumzeitlichen
Dreieinigkeit der 57, deren Ultima 13 ist,
oder auch mit der
Dreieinigkeit des ersten pythagoräischen Dreiecks mit
den
Seiten 3, 4, 5 samt seiner Quadrate, deren Flächensumme mit
der
Dreiecksfläche 56 ist : Die Ultima von 56 ist ebenfalls
13. Doch damit nicht
genug : Der aus zwölf Gliedern bestehende
Gral von 13 setzt sich zusam-
men aus den 9 primären
Gliedern des Improximats und drei sekundären
Gliedern,
die an die 22 anknüpfen, womit durch das Verhältnis von
9:3=3:1
eine weitere Triunität hervorgebracht wird, deren
Ultima verblüffenderweise
29 Kupfer oder Venus ist. Das
in der Alchimie gebräuchlichste Zeichen für
80 Quecksilber
oder Mercurius lässt sich so verstehen als die Überlagerung
des mercurialischen Rindes, dessen Bild sich aus dem Gral von 13
ergibt,
mit dem Kupfer-Venuszeichen :
|
|
Die Symbolik
der Hörner oder Hornenden des mercurialischen Rindes, in
denen die beiden Vierheiten des Improximats von 9 und der Dreieinigkeit
des Plusimproximats von 8 gesehen werden können -
imp(9)
= { 14, 20, 24, 27 } und plimp(8) = { 8, 15, 16, 18 } -
kann
hier ausser der folgenden Darstellung des Fluxus von 5 bis zum
dritten Improximat von 5 nicht verfolgt werden.
|
|
- Seite 1 - |
